Einigung der Sozialpartner GAV

Am 23. November 2018 haben Lohnverhandlungen zwischen den Arbeitnehmerorganisationen UNIA und SYNA mit dem AGVSZH stattgefunden. Im Gespräch kristallisierte sich eine Lösung heraus, die nach Rücksprache in den jeweiligen Gremien gutgeheissen wurde. Die Einigung kann angesichts der angezogenen Teuerung als angemessen bezeichnet werden.

So werden im 2019 die Mindestlöhne für Berufsarbeiter mit 4-jähriger Lehre im 1. Jahr nach der Lehre sowie für qualifizierte, selbständige Berufsfachleute um CHF 100.— angehoben. Ferner wird empfohlen, individuelle Lohnanpassungen im Rahmen von 1% der Gesamtlohnsumme vorzunehmen. Das aktuelle Info-Blatt zum Teuerungsausgleich ist auf der AGVSZH-Website aufgeschaltet.
 
Die Gewerkschaften sprachen zudem den in die Jahre gekommenen Gesamtarbeitsvertrag GAV an. Sie schlagen vor, sowohl redaktionelle Anpassungen vorzunehmen aber auch inhaltliches zu ändern. Speziell erwähnt wurden die Ferientage. Hierzu gilt es zu bemerken, dass Grossbetriebe tatsächlich Leistungen anbieten, die deutlich über dem GAV-Minimum liegen. Ein Ausbau der Ferientage könnte positive Auswirkungen haben und würde, wenn eine gewisse Verrechnung mit Absenzen vorgenommen wird, für alle Beteiligten Vorteile bringen. In diese Richtung dürften moderne Arbeitsverträge gehen. 


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